News vom 09.07.2008
AKW-Unfall in Frankreich
Im Atomkraftwerk Tricastin in Südfrankreich sind 6,25 m³ radioaktive Flüssigkeit zum Teil in umliegende Flussläufe ausgelaufen. Am Dienstagabend erklärten die Behörden in der Provence und die Betreiber des Atommeilers, dass eine Gefahr für die Bevölkerung nicht bestanden habe. Die französische Atomaufsichtsbehörde (ASN) teilte mit, dass bei der Reinigung eines Kessels eine uranhaltige Lösung am Dienstagmorgen austrat. Die Flüssigkeit enthielt zwölf Gramm Uran pro Liter und sei "aus ungeklärter Ursache" in der Anlage an der Rhône auf den Boden gelaufen und nur zum Teil wieder aufgefangen worden. Die Lösung gelangte über einen Kanal in zwei angrenzende Flüsse.



